WER WIR SIND

In der Berliner Friedenskoordination (FRIKO) treffen sich seit Herbst 1980 Vertreterinnen und Vertreter aus weltanschaulich sehr unterschiedlichen Gruppierungen, um über ihre friedenspolitischen Aktivitäten zu informieren, ihre Arbeit zu vernetzen und gemeinsame Vorhaben zu planen: aus bezirklichen Friedensgruppen, Gewerkschaften, Kirchen, Frauen- und Jugendverbänden, Parteien, aus dem Freidenker-Verband, aus antifaschistischen Gruppen, aus dem Bereich der Migrations- und Flüchtlingsarbeit aber auch Einzelpersonen.

Der Protest gegen den sogenannten „Nachrüstungsbeschluss“ der NATO – der Stationierung der US-Erstschlagwaffen Pershing II und Cruise Missiles – war die Geburtsstunde der FRIKO, um die zahlreichen Aktionen der vielen Friedensgruppen zusammenzuführen und gemeinsame Vorhaben durchzuführen. Seitdem wurden aus diesem Kreis Anstöße gegeben, Initiativen gestartet und auch in Zeiten der Resignation weitergearbeitet.

EINIGE STICHPUNKTE DER GELEISTETEN ARBEIT

Die FRIKO

Für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Friedensbewegung erhielt die Moderatorin der Berliner Friedenskoordination, Laura von Wimmersperg, am 10. Dezember 2014 den Menschenrechtspreis der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde GBM verliehen.
Hier die Laudatio, die Jutta Kausch hielt.

Die FRIKO hält Kontakt zu Friedensbewegungen anderer Länder.

Im Bundesausschuss Friedensratschlag, der aus VertreterInnen der bundesweiten Friedensbewegung besteht und seit mehreren Jahren das Kasseler Friedensforum organisiert, ist die FRIKO von Anfang an dabei.

WAS WIR WOLLEN

Die FRIKO entwickelt jedes Jahr ein aktuelles Konzept für den Ostermarsch und setzen es um.

Sie gedenkt am 8. Mai des Tages der Befreiung vom Faschismus, da sie sich dem Antifaschismus und Antirassismus verpflichtet fühlt

Sie nimmt den 1. September zum Anlass, eine Antikriegsmanifestation zu organisieren oder schließen uns gewerkschaftlichen Initiativen des Antikriegstages an.

Um sich der Militarisierung der Gesellschaft zu widersetzen, unterstützt die FRIKO das Bündnis „Schule ohne Militär“ sowie Aktionen, die sich gegen öffentliche Gelöbnisse wenden. Sie initiiert und gestaltet von Zeit zu Zeit Jubelparaden von AMOK, dem Antimilitaristischen Oberjubel K.O.M.I.T.E.E..

Schwerpunkte der aktuellen Arbeit liegen in
Aktionen gegen die zunehmende Kriegsgefahr durch die Politik der NATO, die sich manifestiert in:

Die FRIKO setzt sich vehement ein:

Denn die FRIKO ist überzeugt davon, dass Konflikte in der Welt ausschließlich mit friedlichen Mitteln gelöst werden müssen.

Die FRIKO tagt jeden ersten Sonntag im Monat um 18.30 Uhr im PallasT, Pallas/Ecke Potsdamer Straße in Berlin-Schöneberg.
Neben der Diskussion eines aktuellen friedenspolitischen Themas koordinieren die teilnehmenden Gruppen und Einzelpersonen dort gemeinsame Aktionen.

Die FRIKO ist offen für alle Gruppen, denen die Belange des Friedens am Herzen liegen. Jeder Mensch, der Unterstützung sucht für Aktionen gegen den Abbau von Demokratie, gegen Rassismus und Faschismus und für Frieden, ist willkommen.

Post: c/o Laura von Wimmersperg, Hauptstr. 37, 10827 Berlin,
fax: 030 – 782 33 82
fon: 030 – 782 33 82 (Laura von Wimmersperg – Moderatorin), 030 - 251 12 97 (Jutta Kausch-Henken)
mail: info@friko-berlin.de
Spendenkonto: Elisabeth Wissel, Postbank Stuttgart,
Konto-Nr. 936183708, BLZ: 60010070, IBAN: DE70 6001 0070 0936 1837 08