Aktuelles

Pressemitteilung
Aktionsbündnis 3. Oktober 2026
Demonstrationen in Berlin und Stuttgart


Friedensbewegung demonstriert laut und kraftvoll gegen aktuelle Kriege und drohende
Eskalationen. Sie wendet sich gegen Hochrüstung, Wehrpflicht, die wachsende Militarisierung
der Gesellschaft und sozialen Kahlschlag. Sie verlangt Diplomatie und Verständigung.
Über 20.000 Menschen in Berlin und 15.000 in Stuttgart gingen heute erneut für Frieden und
Diplomatie, gegen Krieg und Hochrüstung auf die Straße und stellten sich hinter die Losung der
Demonstrationen „Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg! – Für Frieden, demokratische
Rechte und soziale Sicherheit!“
Wie in den vergangenen Jahren wurde die Aktion von einem breiten Bündnis von über 300
Organisationen und Friedensgruppen getragen. Nach den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht und
dem Aktionstag der Gewerkschaften gegen den Angriff der Regierung auf den Sozialstaat,
protestierten die Demonstrierenden in Berlin und Stuttgart gegen die gefährlichen
friedenspolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen: die immer weiter eskalierenden
Kampfhandlungen im Ukrainekrieg, die aggressive Hochrüstung und die wachsende Gefahr eines
großen, gar mit Atomwaffen geführten Krieges in Europa; Die Kriege im Nahen und Mittleren Osten
und die weitere Demontage des Völkerrechts durch die westliche Unterstützung der US-
amerikanischen und israelischen Aggressionen, waren ebenfalls Themen der Kundgebungen.
Die Rednerinnen und Redner wandten sich entschieden gegen die Pläne der Bundesregierung, die
Bundeswehr durch hunderte zusätzliche Milliarden für Rüstung und Militär zur stärksten
konventionellen europäischen Armee in der NATO und Deutschland zur Führungsmacht in Europa
machen zu wollen. Sie forderten Diplomatie statt Waffenlieferungen, Engagement für eine neue
Friedensordnung, zurück zu den Zielsetzungen einer „gemeinsamen Sicherheit“.
Vertreter:innen der Jugendgruppen kündigten weiteren Widerstand gegen die Wiedereinführung
der Wehrpflicht und die Militarisierung der Gesellschaft an. Gewerkschafter verbanden Kritik an
der Hochrüstung mit der Warnung, dass die horrenden Ausgaben und der Druck der Schulden
zwangsläufig auf Kosten der sozialen Versorgung gehen und die soziale Spaltung vertiefen wird.
Mehrere Redner:innen verurteilten die Mitverantwortung Deutschlands am israelischen
Völkermord in Gaza und verlangten die Einstellung der deutschen Unterstützung für Israels
Aggressionen.
Bereits am Vortag nahmen viele überwiegend junge Menschen an einem Konzert am
Brandenburger Tor gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Kriegsvorbereitungen teil.
Die Friedensbewegung wird ihre Aktionen in den kommenden Monaten und Jahren fortsetzen, sich
der verantwortungslosen Politik der Konfrontation entgegenstellen und Alternativen aufzeigen zu
Krieg und Hochrüstung.
Wir brauchen keine Kriegstüchtigkeit, sondern die Fähigkeit zum Frieden. Wir brauchen Diplomatie
und Entspannungspolitik statt Eskalation und Demokratieabbau. Das ist das Fazit dieses Tages.
Kontakt Berlin: Jutta Kausch-Henken – 0162 1966945; Wiebke Diehl – 01578 3049417; Ralf Krämer
015114268540
Kontakt Stuttgart: Joachim Guilliard – 0171 5813890; Wiltrud Rösch-Metzler 0174 9585614,

Alle aktuelle Beiträge über unsere stattgefundenen Veranstaltungen, ab 2020 findet Ihr hier:


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